Im Jahr 1966 gründete Michel Ribette das Unternehmen RIB AUTO MOTO, das sich auf die Herstellung von Zubehör für den Automobil- und Motorradrennsport spezialisiert hatte. Das Unternehmen baute seine Geschäftstätigkeit und seinen Bekanntheitsgrad durch den Verkauf von Jacken, Stiefeln, Overalls und verstärkten Handschuhen für den Rennstreckeneinsatz weiter aus.
Die Anfänge der Marke RIB

Die Produkte werden aus verschiedenen Materialien hergestellt: Baumwolle, Nylon oder Leder, was es dem Unternehmen ermöglicht, hochwertige und strapazierfähige Funktionsartikel zu entwickeln. Die Lederjacke RIB, die in verschiedenen Schnitten und Farben erhältlich ist, entwickelt sich zu einem Klassiker der Marke.
Später spezialisierte sich das Unternehmen auf die Herstellung von Schalensitzen für limitierte Serien von Sport- und Freizeitfahrzeugen (Visa Chrono, JP4, Renault 5 Belle Île…) sowie von Rennsitzen für Rennstrecken und Offroad-Einsätze.
Die Insolvenzerklärung
1981 meldete RIB AUTO MOTO Insolvenz an, woraufhin sechs der damaligen Mitarbeiter beschlossen, das Unternehmen in Form einer SCOP zu übernehmen, um ihre Produktionsmittel und ihr technisches Know-how im Bereich der Fahrzeugpolsterung zu bewahren. So entstand am 1. Juni 1981 die SCOPEMA SARL, eine Genossenschaft zur Herstellung von Ausrüstung für Motorräder und Autos, mit Geneviève Ribette als Geschäftsführerin. Alle Produkte werden weiterhin unter der Marke RIB verkauft, die zu dieser Zeit in Europa bereits große Bekanntheit genoss, sodass es nun das Unternehmen SCOPEMA ist, das die RIB-Produkte herstellt.

Produktdiversifizierung

Die Diversifizierung des Unternehmens setzte sich 1986 mit der Herstellung von Sitzen für führerscheinfreie Fahrzeuge und Wohnmobile fort, was eine schrittweise Weiterentwicklung der Fertigungsmethode für die Sitze ermöglichte, wobei von einer Polyesterkonstruktion auf eine Metallkonstruktion umgestellt wurde. Ab 1986 konzentrierte sich SCOPEMA vor allem auf den Markt für Wohnmobile und ergänzte sein Sortiment um umklappbare und umbaubare Sitzbänke.
Dank seines umfangreichen und ständig weiterentwickelten Sortiments begann das Unternehmen 1992 mit dem Export ins Ausland, was dazu beitrug, dass die Marke RIB weltweit Bekanntheit erlangte. Dies machte es erforderlich, ab 1993 europäische Zertifizierungen für das gesamte Sortiment an RIB-Bänken zu erwerben.
In der Folge erweiterte SCOPEMA sein Sortiment 1994 durch die Einführung von Drehkonsolen weiter.

SCOPEMA entwickelt und verbessert seine RIB-Produkte kontinuierlich weiter und wird 2023 mit der Vermarktung der Version 3 seiner Drehkonsolen beginnen, die sich durch ein geringeres Gewicht und eine geringere Dicke, einen attraktiveren Preis sowie eine 24-Stunden-Verfügbarkeit (mit Ausnahme der GB-Version) auszeichnet.
Ab 2024 wird die Produktion von Sitzbänken auf festen und verschiebbaren Schienen beginnen, wodurch dem Wohnmobilmarkt eine Sitzbank zur Verfügung gestellt wird, die je nach Fahrzeug individuell angepasst und an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden kann.
Die Entwicklung geht weiter
Dank des 2021 eingeweihten neuen Werks, das sich ebenfalls in Oradour-sur-Vayres befindet, verfügen wir über leistungsstarke Anlagen, mit denen wir die Produktion der RIB-Produkte optimieren können. Darüber hinaus bietet unser ehemaliges Werk, das zu einem Testzentrum umgebaut wurde, unserem F&E-Team die Möglichkeit, die Produktzulassung schneller voranzutreiben.
Die Produkte entwickeln sich weiter, doch die Qualität unserer Produkte und Ihre Zufriedenheit stehen weiterhin im Mittelpunkt unserer Projekte. Alle RIB-Produkte werden weiterhin zu 100 % in Frankreich hergestellt, in unserem Werk in Oradour-sur-Vayres in der Region Nouvelle-Aquitaine.
Wir freuen uns, das 60-jährige Jubiläum der Marke RIB und das 45-jährige Jubiläum von SCOPEMA feiern zu dürfen. Dank eurer Treue konnten wir wachsen und hoffen, euch noch viele Jahre lang auf euren Reisen rund um die Welt begleiten zu dürfen.


